Erasmus +

 

 

Wilhelm-Staehle-Schule Neuenhaus: Haupt- und Realschule, offene Ganztagsschule

Fortbildungen in Europa.

 

 

 

 

Erasmus + ist das EU- Programm zur Förderung von Bildung, Jugend und Sport. Dabei haben die TeilnehmerInnen die Chance, im europäischen Ausland Fortbildungen zu besuchen, Lernerfahrungen zu machen und Sprachkenntnisse zu verbessern. Im Rahmen unserer Akkreditierung waren in den vergangenen Monanten einige KollegInnen unterwegs, um sich fortzubilden und die Unterrichtsqualität an der Wilhelm-Staehle Schule nachhaltig zu verbessern. Hier zu finden einige Erfahrungsberichte und Eindrücke:

Achtsamkeit erleben- Erasmus + Fortbildung in Barcelona: Wir, Frau Vollmer und Frau Koormann-Maak, nahmen an einer fünftägigen Erasmus+ Fortbildung zum Thema Achtsamkeit im Schulalltag in Barcelona teil. Gemeinsam mit Teilnehmenden aus Italien, Polen und Bulgarien konnten wir in internationalem Austausch viele praktische und theoretische Übungen kennenlernen, die sich gut in den Unterricht integrieren lassen und auch unsere eigene Achtsamkeit stärken. Besonders wertvoll waren für uns Methoden, die helfen, Stress zu reduzieren, bewusster Pausen zu setzen und achtsam mit sich selbst und den SchülerInnen umzugehen – Kompetenzen, die im Schulalltag eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus bot die Fortbildung Gelegenheit, Barcelona und seine spannende Geschichte näher kennenzulernen. Die kulturellen Eindrücke bereicherten die Erfahrung zusätzlich und machten die Fortbildung zu einer besonders inspirierenden Zeit. Mit vielen neuen Impulsen kehren wir zurück und freuen uns darauf, diese in unserer Schule weiterzugeben.

The positive teacher – Erasmus + Fortbildung in Island: Im Oktober ging es los zu unserer einwöchigen Fortbildung von „Smart Teachers play more“ nach Island. Dort haben wir zusammen mit Lehrkräften aus unterschiedlichen Ländern Europas an der Fortbildung „the positive teacher“ teilgenommen. Wir haben uns mit unseren eigenen Stärken, sowie mit der Stärkenorientierung im Unterricht für Schülerinnen und Schüler unserer Schule beschäftigt. Ziel war es, auf die Individualität der Schülerinnen und Schüler einzugehen und im schulischen Alltag an den Potenzialen der Schülerinnen und Schüler zu arbeiten und nicht die Defizite in den Vordergrund zu stellen.  Durch vielfältige Workshops, Reflexionsrunden und dem Austausch mit den anderen Lehrkräften haben wir viele neue Ideen für unseren eigenen Unterricht mitgebracht. Beeindruckend dabei war natürlich auch die isländische Natur und Kultur. Wir durften eine tolle Schule in Reykjavik besuchen und haben viel über den Unterricht und die Konzepte dort gelernt. A LITTLE IS A LOT!

Mindfulness – Erasmus + Fortbildung in Split: Die sechstägige Fortbildung beschäftigte sich intensiv mit dem Konzept der Achtsamkeit („Mindfulness“) und dessen Anwendung im schulischen Alltag. Ziel war es, Lehrkräfte in Methoden einzuführen, die emotionale Balance fördern, Stress reduzieren und mentale Gesundheit stärken – für sich selbst und für ihre Schülerinnen und Schüler. Während der Fortbildung wurden praktische Meditationseinheiten durchgeführt, Atemtechniken vermittelt und Übungen zur Stärkung von Fokus, Selbstbewusstsein und Resilienz erprobt. Die Teilnehmenden reflektierten ihr Selbstbild und beschäftigten sich mit inneren Gedankenmustern sowie Strategien zur Stressbewältigung. Auch Elemente zur Förderung der zwischenmenschlichen Kommunikation, Teamdynamik sowie Gehirnfitness spielten eine zentrale Rolle. In geführten Einheiten erlernten die Teilnehmenden, wie man bewusst zur Ruhe kommt, die Umgebung achtsam wahrnimmt und klare mentale Strukturen aufbaut, um Herausforderungen im Alltag gelassener zu begegnen.

5 steps to improve teaching and learning – Erasmus + Fortbildung in Lissabon: Wir, Frau Peinert und Frau Gawe, nahmen an einem sehr lehrreichen und interessanten Kurs in Lissabon/ Portugal teil. Unsere kleine, aber bunt gemischte Gruppe hat von Anfang an wunderbar harmonisiert. Wir lernten LehrerInnen aus Italien, Finnland und Rumänien kennen und konnten uns intensiv über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer Schulsysteme austauschen. Inhaltlich stand vor allem der Einsatz digitaler Möglichkeiten und die KI im Fokus. Viele praktische Übungen unseres sehr motivierenden Trainers haben uns und unseren Unterricht nachhaltig geprägt. Da wir viele neue Apps und Tools direkt ausprobieren konnten, konnten wir sinnvolle Ideen für unseren Schulalltag mitbringen und im Anschluss direkt umsetzen. Besonders hervorzuheben ist die europäische Komponente unserer Fortbildung. Duch zahlreiche Gespräche und gemeinsame Aktivitäten konnten wir den Blick öffnen in andere Bildungssysteme und wertvolle Erfahrungen mit den anderen TeilnehmerInnen sammeln.

Job shadowing – Wien: Vom 6.-10.10.2025 machte ich mich mit einer Kollegin unserer Schule und vier Kolleg*innen der KBS Nordhorn auf den Weg nach Wien. Wir haben Wien als sehr saubere und interessante Stadt kennengelernt. Die Menschen waren sehr freundlich, ihre Sprache sehr charmant und die Kollegen der Schule „GRG 21“, die wir besuchen durften, haben uns die Möglichkeit verschafft, unsere Abende an typisch wienerischen Orten zu genießen und nicht nur den vorgetretenen touristischen Pfaden zu folgen. An den Nachmittagen konnten wir uns an einer Stadtführung, einem Besuch von Schloss Schönbrunn, beeindruckenden Kunstwerken im Belvedere und dem Besuch des Stephansdoms erfreuen. Ein Besuch des Hundertwasser-Hauses mit einer persönlichen Führung durch das Haus und auf die diversen Dachterrassen und Dachgärten war für uns exklusiv möglich, weil eine ehemalige Kollegin der Gastschule in dem Gebäude wohnt und so freundlich war, uns diesen Einblick zu ermöglichen. An den Vormittagen waren wir zu Gast an einem Gymnasium in einem Randbezirk von Wien. Eine der Kolleginnen des Gymnasiums war im Frühjahr Gast an der Nordhorner KBS gewesen und hatte auch meinen Unterricht an der WSS im Fach Werken und Kunst besucht, da diese Fächer an den Kaufmännisch Berufsbildenden Schulen nicht angeboten werden. Durch diesen Besuch entstand die Möglichkeit eines Gegenbesuchs, die ich dann dank Erasmus+ gerne wahrgenommen habe. Gemäß unseren eigenen Unterrichtsfächern durften wir nun Unterrichtsstunden der Wiener Kolleg*innen besuchen und uns ein Bild machen. Ein Gespräch mit der Schulleiterin an unserem letzten Besuchstag hat uns noch über das österreichische Schulsystem und ihre Vorteile und Schwierigkeiten aufgeklärt. Es gibt wie erwartet viele Parallelen aber auch interessante Unterschiede. Was ich von dieser Reise mitgenommen habe, ist der Kontakt zu dieser Schule und einigen ihrer Kolleg*innen, die auch in Zukunft einen Austausch von Kolleg*innen oder auch Schüler*innen möglich machen könnten. Ich habe einige konkrete Ideen für meinen Kunst- und Werkunterricht mitgenommen, die ich bald umsetzen werde. Es war eine wunderbare Zeit in einer wunderbaren Stadt.